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Zen-Sitzen im Jura Sitzen, Bewegen, Stehen, Gehen, Essen, Reden und Schweigen sind einfache Tätigkeiten unseres Alltags. Gerade im Einfachen und Unspektakulären können wir Grundlegendes über uns und das Leben erfahren. Dies erfordert keine besonderen Fertigkeiten, jedoch eine wache und offene Haltung. Diese Haltung, die Körper, Herz und Geist erfasst, ist ein unvoreingenommenes, aufmerksames Betrachten dessen, was ist. Dieses Betrachten erzwingt nichts und bezweckt nichts, doch es berührt und weckt alle Facetten unserer Person und ist deshalb höchst lebendige Präsenz. Diese Präsenz ist zugleich Grundlage, Weg und Frucht dieser stillen Tage der Achtsamkeit. Sie offenbart uns das Leben als das, was es ist, und nicht als das, wofür wir es halten. Meinungen zerbröseln. Es wächst tiefes Vertrauen, echtes Verstehen und daraus unmittelbares, treffendes Handeln, das dem Leben und allen Wesen dient, weil es selber spontanes und pralles Leben ist. |
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